Gesetzliche Anforderungen

Der Bau und Der Betrieb einer Zisterne wird durch verschiedene rechtliche Rahmenbedingungen geregelt, die zum Teil nicht bundeseinhaltlich sind, sondern auf kommunaler Ebene festgelegt werden. Erkundigen Sie sich deshalb frühzeitig bei Ihrem Bauamt über die jeweiligen Anzeige- und Genehmigungspflichten, um eventuell Planungsfehler zu vermeiden. In den meisten Fällen jedoch ist die Errichtung einer Zisterne bis zu 50 Kubikmeter nicht genehmigungspflichtig. Grundsätzlich müssen beim Bau einer Zisterne die allgemeinen Regeln der Technik beachtet werden, die durch DIN-Normen vorgegeben sind:

  • DIN 1986: Rückstausicherheit, Frostsicherheit, keine Quershcnittsverengungen, Entlüftung
  • DIN 1988: Trinkwassernachspeisung muss über einen „freien Auslauf“ erfolgen
  • DIN 2403: Kennzeichnung des Regenwassernetzes und der Entnahmestellen

Arbeiten an der Trinkwasserinstallation, insbesondere am „freien Auslauf“ dürfen laut AVBWasserV (Verordnung über Allgemeine Bedingungen für die Versorgung mit Wasser) nur von einem eingetragenen Fachbetrieb vorgenommen werden.